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Der Kunde ist kein Testfahrer“

Neckartal-Quad testet Updates von „King Corba“ und „Gladiator“

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Vermietung
Schwarzwaldhochstrasse PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 16. Juli 2010 um 12:59 Uhr
Geführte Tour 

Das Panorama von Geschichte und Kultur

 

Die Schwarzwaldhochstraße ist eine der ältesten und vielbefahrensten Ferienstraßen Deutschlands. Von Freudenstadt aus führt sie geradewegs nach Baden-Baden, der einstigen Sommerhauptstadt des europäischen Adels. Mit ihrem Bau begonnen wurde in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zunächst unter militärisch-strategischen Gesichtspunkten geplant, avancierte die Straße mit dem heranbrechenden Autotourismus, zu einer der beliebtesten Aussichtsrouten.

An manchen Stellen gibt die Hochstraße einen malerischen Blick über den gesamten Nordschwarzwald und das Rheintal bis hin zu den Vogesen frei. Wieder und wieder bieten sich entlang der Strecke Parkmöglichkeiten, die einladen das unverwechselbare Panorama zu genießen. Gerade in den frühen Morgenstunden und im Spätherbst bietet sich dem Besucher die märchenhafte Sicht auf eine ausgedehnte Waldlandschaft und langgezogene Bergkämme, die aus dem Nebel emporzutauchen scheinen.

Erich Schnaitmann, der die Haupt- und Nebenrouten der Schwarzwaldhochstraße wie seine Westentasche kennt, führt sie während der mehrstündigen Ausfahrt zum Mummelsee. Einem Ort, um den sich unzählige Sagen und Legenden ranken. Silbrig-grün liegt er in der Früh da, kaltblau glänzt er in der Nachmittagssonne, schwarz glimmt er im letzten Licht: Der Mummelsee hat eigene Gesetze. Von tanzenden Nixen ist in Überlieferungen die Rede und die urwüchsige Vegetation entlang seiner Ufer lässt erahnen, wie es hier in früheren Zeiten gewesen sein muss, als noch kein Laut die Stille durchdrang.

Das rund 240 Meter lange und 18 Meter tiefe Gewässer, wurde von den Römern Lacus Mirabilis genannt – „See der Wunder“. Von „seltsamen Historien“ um den „unergründlichen See auf hohem Berg“ berichtet Grimmelshausen im „Simplicissimus“. Ein Gewässer hoch oben statt im Tal, knapp unter dem Gipfel der Hornigsrinde, dem Wächter des Nordschwarzwaldes, ist nur eine der Merkwürdigkeiten. „Dieser See hat und duldet keine Fische, und wenn man welche hineinbringt, wirft er sie wieder hinaus, wie das Meer die Leichen“, schreibt der Jesuit Athanasius Kircher im Jahr 1678.

Auch wenn das Wasser im Karsee einen pH-Wert unter fünf, also sauer-torfig, aufweist, da es von dem Hochmoor unterhalb der Hornigsgrinde stammt, und deshalb keine Fische in ihm leben, haben sich die Menschen das Gewässer nie leblos vorgestellt. Leblos haben sich die Menschen den See dennoch nie vorgestellt. Denn der Mummelsee, so heißt es in einer Sage, ist die Heimat von Wassernymphen, die am Seegrund unter der strengen Obhut ihres Vaters und Nixenkönigs leben. Eine Freske an der Außenwand der Trinkhalle in Baden-Baden berichtet malerisch von dieser Legende.

Feinschmecker wie Genießer kommen in der Gastronomie am Mummelsee auf ihre Kosten. Die badisch-elsässische Küche wartet mit zahlreichen Köstlichkeiten auf. Ob ein zünftiges Speckvesper mit Bauernbrot und einem Viertele oder eine Schwarzwälder Kirschtorte ganz nach Art des Landstrichs – kulinarisch bleiben hier keine Wünsche offen.

 
Dauert der Tour ca. 6-8 Stunden 240 km
Tourenpreis 179,00 € pro Teilnehmer Beifahrer 89,00 €
Im Tourenpreis sind das Quad, Treibstoffkosten und Versicherung siehe AGB`S enthalten.
Teilnahmerzahl minimum 5 Quads maximum 8 Quads.

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Freitag, den 16. Juli 2010 um 12:37 Uhr

Unterwegs im Land der Hohenzollern

 

Kletterer haben schon nach dem Ersten Weltkrieg begonnen die Felsformationen des Donautals für sich zu entdecken. Zwischen der Hohenzoller-Stadt Sigmaringen und Beuron, hat sich Hausen im Tal zu einem Anziehungspunkt für all jene entwickelt, die die schroffen Felsen des Naturparks Obere Donau erklimmen und erkunden wollen. Ebenso haben Radfahrer, Wanderer und Kajakfahrer jenen Landstrich für sich entdeckt, der durch eine Mischung aus mediterraner, alpiner und tundrischer Pflanzen gekennzeichnet ist.

Eine ungewöhnliche Kombination, die die Landschaft für viele Ausflügler und Urlauber so reizvoll macht. Mit 750 Pflanzenarten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind, zählt das Donautal zu den artenreichsten Regionen Baden-Württembergs. Wiesel, Dachs, Stein- und Edelmarder, Fischotter, Wels, Barsch oder Äskulapnatter sind im Naturpark Obere Donau zu finden. Ihnen bietet das Biosphärengebiet vielfältige Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten.

Die kurvenreichen Straßen, die durch ausgedehnte Tallandschaften führen, bescheren den Tourenteilnehmern einen eindrucksvollen Blick auf blühende Wiesen, markante Kalksteinformationen und die rauschende Donau. Der Streifzug durch die dicht bewaldete Region führt, vorbei an zahlreichen Dörfern, Talschneisen und Felsnasen, geradewegs nach Sigmaringen, wo sich das Schloss der Hohenzollern imposant über die Kleinstadt erhebt.

Neben den täglichen Besichtigungen, bietet sich Tourenteilnehmer auch die Möglichkeit – nach vorheriger Absprache – bei einer der Themenführungen Kunstwerke aus neun Jahrhunderten zu besehen oder Einblicke in das höfische Leben zu erhalten. Darüber hinaus beherbergt der Adelssitz, die mit 3 000 Exponaten größte Waffensammlung Europas. Die Ausstellungsstücke, die aus dem 14. bis 20. Jahrhundert stammen, gewähren Einblicke in die Entwicklung der Waffentechnik über sechs Jahrhunderte.

Im Verlauf der Tour, besteht auch die Möglichkeit zur Einkehr. Neckartal-Quad-Begründer Erich Schnaithmann kennt die Cafés und Landgasthäuser der Region. Dementsprechend ist für das leibliche Wohl während der etwa vierstündigen Ausfahrt gesorgt.

 

Dauer der Tour ca. 6-8 Stunden und 220 k. es sind auch unterwegs mehrere Stops geplant.
Tourpreis pro Quad 179,00 € pro Teilnehmer Beifahrer 89,00 €
Im Tourpreis sind das Quad, Treibstoffkosten und Versicherung siehe AGB´s enthalten.

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Montag, 06. September 2010